Definition
Geldentschädigungen, die dazu dienen, den Kläger in den Zustand zu versetzen, in dem er sich befunden hätte, hätte das rechtswidrige Verhalten des Beklagten nicht stattgefunden, indem tatsächliche Verluste und bestimmte künftige, kausal verbundene Verluste ersetzt werden.

Prinzip

Prinzip
Den Geschädigten durch Bemessung und Zuerkennung von Wiedergutmachungen wieder ‚herstellen‘, die der nachgewiesenen durch das Fehlverhalten verursachten Schadenshöhe entsprechen, unter Beachtung von Kausalität und Schadensminderungspflichten.

Demonstration

Demonstration
Ein Kläger, der bei einem Autounfall verletzt wurde, erhält Zahlungen für medizinische Kosten, Reparaturkosten und dokumentierte Verdienstausfälle, die direkt auf das fahrlässige Verhalten des Beklagten zurückzuführen sind.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Punitive oder spekulative Zahlungen ohne Nachweis als kompensatorisch zu bezeichnen; dieselbe Verlustposition mehrfach zu berechnen.

Konsequenz

Konsequenz
Richtig bemessen bieten kompensatorische Schäden Wiedergutmachung und abschreckende Wirkung im Verhältnis zum Verlust und ermöglichen dem Kläger, die durch den Beklagten verursachten realen Belastungen zu decken.

Umkehrung

Umkehrung
Werden kompensatorische Schäden unrechtmäßig versagt oder gekürzt, bleiben Geschädigte unentschädigt und können alternative Rechtsbehelfe wie einstweilige Maßnahmen oder gesetzliche Leistungen suchen.

Abgrenzung

Abgrenzung
Deckt wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Verluste, die kausal verbunden und nachweisbar sind; schließt punitive damages (sofern getrennt), gesetzliche Sanktionen ohne Ausgleichscharakter und rein spekulative, unbewiesene künftige Verluste aus.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Spannung besteht zu punitive damages, die bestrafen und zusätzlich abschrecken, sowie zu equity-Remedies, die eher den Status wiederherstellen als Geldleistungen gewähren.

Synthese

Synthese
Eine Schadensklasse, die auf wirtschaftliche und identifizierbare nichtwirtschaftliche Verluste abzielt und den Kläger dadurch wiederherstellen will, dass der aus dem Verhalten des Beklagten nachgewiesene Schaden ausgeglichen wird.